Vermittlungsphase

Trainer

Unsere Trainerinnen und Trainer unterscheiden sich, was Stil, Temperament und Didaktik angeht. Auch die Sicht auf das Thema Führung unterscheidet sich. Dabei allerdings eher die Perspektive auf Führung, als das grundsätzliche Verständnis.

Alle drei bringen ihre unterschiedlichen Erfahrungen ein und ermöglichen auf diese Weise ein breites Repertoire an Ansätzen und Instrumenten, aus der die Teilenehmer sich bedienen können. Das Curriculum haben die Trainer zusammen mit der dreipunktnull-Zentrale erarbeitet und fixiert. So greifen die Teile ineinander und wesentliche Elemente (wie das Wertequadrat, eine konstruktive Lernkultur und das Instrument der kollegialen Fallberatung) ziehen sich als roter Faden durch die Module.

Alle drei Trainer arbeiten interaktiv mit den Teilnehmern (die Gruppengröße ist auf 12 begrenzt) und begegnen ihnen auf Augenhöhe. Das entspricht auch dem gemeinsamen Bild von Führung, das wir im Führungsprogramm vorleben, vermitteln und stärken wollen.

Dagmar Dörner

Eine eigene Meinung kann ein wichtiger Kompass sein.

Dagmar Dörner, Jahrgang 1980, lebt mit ihrer Familie in Wuppertal. Als Trainerin und Coach unterstützt sie Einzelne, Teams und Organisationen in ihrer Entwicklung. In ihrer Berufslaufbahn hat sie eine Menge praktische Erfahrungen gesammelt: Mit guten und weniger guten Führungskräften – und als gute und weniger gute Führungskraft.

Dagmar Dörner ist fest davon überzeugt, dass Führung erlernbar ist: Jeder kann eine erfolgreiche Führungskraft werden, auf seine ganz individuelle Art und Weise. Zielerreichung und Menschlichkeit begreift sie dabei nicht als Gegensätze, sondern als Zwillinge.

Außerdem ist sie der Meinung, dass Charakter und Echtheit letztendlich zum Erfolg führen. Deshalb stellt sie in ihren Trainings gern die unterschiedlichen Sichtweisen, Herangehensweisen und Eigenheiten der Teilnehmer in den Mittelpunkt. Dazu arbeitet sie mit feedbackbasierten Methoden, viel kollegialem Austausch und Übungen, die beim Perspektivwechsel helfen. Und einer ordentlichen Portion Humor.

Ronnie Goertz

Stiften Sie keinen Sinn, ermöglichen Sie ihn.

Ronnie Goertz war selbst 10 Jahre als Führungskraft bei einer deutschen Großbank tätig und hat Vertriebsteams in verschiedenen Bereichen geleitet. Dabei hat er sein persönliches Bild von wirksamer Führung entwickelt und gibt dieses nun gepaart mit seinen eigenen Praxiserfahrungen als Berater und Coach an Führungskräfte weiter. Gemeinsam mit einer Solinger Innovationsberatung begleitet er zudem als Kulturarchitekt Unternehmen bei ihren Transformationsprozessen in eine digitale und agile Welt.

Sein Bild von wirksamer Führung basiert insbesondere auf Sinnstiftung, Zugehörigkeit und Empathie. Faktoren, die für ihn nicht nur in der traditionellen Welt, sondern noch vielmehr in einer zunehmenden digitalen und von räumlicher Distanz geprägten Welt grundlegende Bedeutung haben. Sinnstiftung wird dabei aus seiner Sicht oftmals falsch angewendet. Es geht aus seiner Sicht nicht darum, dass man als Führungskraft selbst Sinn stiftet. Sondern vielmehr darum, dass man u.a. durch Zugehörigkeit und Empathie eine Umgebung schafft, die es den Mitarbeiter*innen ermöglicht, den Sinn für Ihr Handeln und Ihre Arbeit selbst zu erkennen. Er ist der Überzeugung, dass diejenigen, die einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen, sich auch mit voller Energie und Leidenschaft für ihr Unternehmen einsetzen.

Kommunikation ist dabei eins der wichtigsten Führungsinstrumente. In seinen Trainings legt er großen Wert darauf, die Wirkung von Kommunikation durch Interaktion erlebbar werden zu lassen. Und mit seinen vielfältigen, eigenen Erfahrungen bringt er eine hohe Praxisnähe in seine Trainings. Und das alles mit einer gehörigen Portion Gelassenheit und Lockerheit.

Oliver Nixdorf

Hören Sie  auf  zu motivieren, beginnen Sie zu führen.

Oliver Nixdorf ist Personalentwickler und Führungskräftetrainer aus Leidenschaft. 10 Jahre war er selber Führungskraft und hat die Personalentwicklung eines großen deutschen Handelskonzerns geleitet.

Inzwischen ist er selbstständig, berät Mittelständler und trainiert Talente. Der ausgebildete Coach und Kommunikationsberater hat in über 1.000 Seminartagen über 5.000 begeisterte Seminarteilnehmer begleitet. Und er liebt was er tut. In seinen Augen sind Menschen großartig, handeln aus guten Gründen und können sich entwickeln. Seine DNA? Zuversicht, Empathie und Diskretion. Ein typischer Nixdorf-Satz lautet zum Beispiel: „Hören Sie auf zu motivieren, beginnen Sie zu führen.“ Wie das geht, bringt er Ihnen bei. Kompetent und kurzweilig.

Inhalte

Wir haben in das Führungsprogramm alle Inhalte gepackt, die eine erfolgreiche Führungskraft kennen sollte. Wie schon beschrieben setzen wir dabei auf die Vielfältigkeit von Instrumenten und Ansätzen und vermitteln keine Standard-Systematik, die wie ein „Schema F“ übergestülpt wird. Die Teilnehmer sind verantwortlich dafür, sich mit der eigenen Persönlichkeit, den individuellen Rahmenbedingungen und den vorgestellten Instrumenten auseinanderzusetzen und so den Weg zu der eigenen, gefestigten Führungspersönlichkeit zu gehen.

Ausgangspunkt ist die eigene Führungspersönlichkeit. Im ersten Modul vermittelt Dagmar Dörner wichtige Grundlagen wie das Wertequadrat und die kollegiale Fallberatung, macht die Teilnehmer mit der Lernkultur von personalentwicklung.plus vertraut und regt zur Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit an. Konstruktive Kommunikation, vor allem als Führungskraft, steht im Mittelpunkt des zweiten Moduls von Ulrike Hammerschmidt. Dazu kommen Feedback und wertvolle Impulse zum Thema „Motive“ sowie Simulationen von Gesprächen, die die Teilnehmer aus ihrer Praxis einbringen. Beim Intensivwochenende mit Oliver Nixdorf stehen das „Führen durch Vorbild“ und die inneren Antreiber im Mittelpunkt. Darüber hinaus werden mit der Zentrale von personalentwicklung.plus die Umsetzungsphase geplant und die Team-Workshops konkretisiert. Im vierten Modul erörtert Dagmar Dörner die Spezifika von Gruppen und Möglichkeiten, als Führungskraft auf dynamische Prozesse einzuwirken.

1. Modul: Führungspersönlichkeiten – Dagmar Dörner

/ Lernkultur des dpn-Führungsprogramms
/ Persönlichkeit im Spannungsfeld menschlicher Grundausrichtungen
/ Grundhaltungen für wertschätzende Führungsarbeit
/ das „innere Team“
/ Situatives Führen
/ Selbst- und Fremdwahrnehmung
/ Einführung in die kollegiale Fallberatung

2. Modul: Kommunikation als Führungskraft – Ronnie Goertz

/ Grundmerkmale der Kommunikation
/ das Kommunikationsquadrat im Einsatz – Gespräche vorbereiten
/ den eigenen Kommunikationsstil überprüfen
/ Werkzeugkoffer Kommunikation
/ Ich-Botschaften, aktives Zuhören, Fragetechniken, Sprache, Feedback & Feedforward
/ Trainingslager: Mini-Case-Studies
/ Kommunikation auf Distanz und in Krisenzeiten
/ kollegiale Fallberatung zu eigenen Praxisfällen

3. Modul: Führen durch Vorbild (Intensiv-Wochenende) – Oliver Nixdorf

/ die Einstellung macht den Unterschied
/ Führen in Zeiten der Veränderung
/ der Umgang mit inneren Antreibern
/ kollegiale Fallberatung

4. Modul: Führung und Zusammenarbeit – Dagmar Dörner

/ Heterogenität als Erfolgsfaktor
/ Dynamik in Teams
/ Phasen der Teamentwicklung
/ Entstehung von und Umgang mit Konflikten
/ Erfolgskriterien für das Gelingen von Teamentwicklungsprozessen
/ Methoden der Teamorganisation
/ digitale Helfer für Wissensmanagement und (virtuelle) Zusammenarbeit
/ Reflektion der eigenen Teamentwicklung als Gruppe des Führungsprogrammes

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/ Führungsprogramm