Grundidee 

#keinAlibi #Programm #Meilenstein  

Der Besuch eines Führungsseminars ist oft genug eine Alibi-Veranstaltung. 2 oder 3 Tage, ein schönes Seminarhotel, gutes Essen und ein Seminarordner, den ich mir danach ins Regal stellen kann. Wir machen das anders: 3 x 3 intensive Seminartage in der Kleingruppe bei drei unterschiedlichen Trainer:innen, kollegiale Fallberatung und ausführliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Führungsstil. Dazu kommt eine Befragung der eigenen Mitarbeitenden und die gemeinsame Ableitung und Umsetzung der Konsequenzen noch im Programm. Das alles macht das Führungsprogramm zu einem Meilenstein für das eigene Führungsverhalten.  

Kompaktes Programm über 5 Monate – Vermittlung von Methoden an 3 x 3 Tagen – bunter Mix an Trainer:innen – kollegiale Fallberatung in jedem Modul – Zielgruppe: erfahrene und frische Führungskräfte – maximal 8 Teilnehmende – Vorab-Befragung der „Direct Reports“ – Begleitete Bearbeitung der Konsequenzen in der Umsetzungsphase während des Programmes – Nichts für Feiglinge 

Standortinformation – Führungsprogramm – Start 21.09.2022

Ausgangslage und Grundüberlegung 

Führungswissen und Führungsfähigkeit – erkennen, was mich wirklich betrifft 
Führung lernt man nicht in der Meisterschule oder an der Universität. Führungswissen wird in diversen Seminaren und Programmen vermittelt. Die Fähigkeit zur Führung aber erfordert mehr als nur die Vermittlung von Wissen. Es geht um den Transfer des Wissens und die Anwendung auf die eigene Person und das berufliche Umfeld. Der wesentliche Faktor für diesen Transfer ist es, die Schere zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung zu schließen. 

Handwerkszeug – auch für schwierige Zeiten 
Darüber hinaus werden wir in den letzten Jahren zunehmend mit Krisen und anderen Veränderungen konfrontiert, eine besondere Herausforderung für uns alle, insbesondere aber für Führungskräfte. Gerade in unsicheren Situationen gilt es, Kompass und Ruhepol zu sein, Zuversicht zu vermitteln und unterschiedliche Persönlichkeiten mitzunehmen. Das ist einer der Gründe, warum wir im neuen Führungsprogramm dem Thema „Führung in Zeiten der Veränderung“ ein eigenes Modul gewidmet haben.  

Den eigenen Führungsstil entwickeln, erproben und festigen 
Das dreipunktnull Führungsprogramm richtet sich an Führungskräfte aus Unternehmen und Institutionen, die ihren eigenen Führungsstil entwickeln, erproben und festigen möchten. Dabei stehen der unmittelbare Austausch mit den anderen Teilnehmern und der Transfer des Gelernten auch außerhalb der Komfortzone im Mittelpunkt. Ausgangspunkt ist die individuelle Persönlichkeit, die von der persönlichen Prägung, dem Umfeld, der Situation und dem Team beeinflusst wird. Das Programm vermittelt keine Checklisten, Patentrezepte oder Ersatzreligionen, sondern befähigt die Teilnehmer, ihre eigene, authentische und erfolgreiche Führungspersönlichkeit zu entwickeln und zu festigen. 

Vermittlung und Austausch 
Das Programm läuft über fünf Monate. Die ersten sechs Monate sind die Vermittlungsphase, in denen unsere Trainer:innen Dagmar Dörner, Ronnie Görtz und Jochen Wemdrich Wissen über Führungspersönlichkeit, Kommunikation in Führungspositionen und die Arbeit mit Teams auf spezielle Art und Weise vermitteln und den individuellen Transfer anregen. Dort lernen die Teilnehmenden die Lernkultur von personalentwicklung.plus kennen, entwickeln gemeinsame Werte für die weitere Zusammenarbeit und erproben den Einsatz von Methoden wie der kollegialen Fallberatung, die sich wie ein roter Faden durch beide Phasen des Programmes ziehen.  

Befragung und individueller Transfer 
Zu Beginn des Programmes befragen wir die „Direct Reports“ der Teilnehmenden, also die Mitarbeitenden, die direkt an die Teilnehmenden berichten. Diese Befragung wird individuell ausgewertet und mit Unterstützung der Trainer:innen und der Zentrale personalentwicklung.plus ausführlich analysiert. An die Vermittlungsphase schließ sich eine sechswöche Transferphase an, in der die Teilnehmenden dann die Konsequenzen aus der Befragungen ziehen und erste Veränderungen anstoßen. Individuell, aber im Austausch mit den deren Teilnehmenden, entschlossen, aber mit Augenmaß für das, was sinnvoll ist. 

Warum das Führungsprogramm?  
Aus unserer Sicht trennen sich Spreu und Weizen bei Führungstrainings an genau einem Punkt: Gelingt der Transfer des Wissens auf den Arbeitsalltag, oder bleiben die Teilnehmer nur auf der Meta-Ebene? Mit unserem Ansatz der Wissensvermittlung und dem individuellen Transfer in der ersten Phase und der Einbeziehung der geführten Teams in der zweiten Phase stellen wir sicher, dass die Inhalte nicht nach dem Programm im Aktenordner verstauben, sondern wirklich angewendet werden. Das ist vielleicht unbequem, aber wirksam. 

Investition 
Die Investition beträgt EUR 9.600 zzgl. MwSt. pro Teilnehmer:in. (50% der Teilnahmegebühr sind bei Anmeldung fällig 50% vor Beginn der Umsetzungsphase). Enthalten sind alle Weiterbildungen, begleitende Versorgung und der Zugang zum Online-Campus.  

Modul 1 – sich selbst und andere führen

1. Sich selbst führen 
/ Achtsame Selbststeuerung 
/ Glaubenssätze und Werte 
/ Mein Leitbild / Profil als Führungskraft entwickeln 
/ Reflektion als Wachstumsmotor 

2. Klare und wirkungsvolle Sprache 
/ Kommunikation als Führungsinstrument 
/ Wirkung von Sprache erfahren 
/ Durch klare Kommunikation überzeugen 
/ Durch Feedback Wirkung erzielen 

3. Andere führen 
/ Situatives Führen nach dem Reifegradmodell 
/ Mitarbeitende stärker machen und wachsen lassen 
/ Dialogische Führung – Vertrauen schenken und Selbstorganisation fördern 
/ Echte Delegation als motivierendes Element 

Modul 2 – Zusammenarbeit gestalten  

1. Wie ticken Organisationen? 
/ Die Organisation als lebendiger, komplexer Organismus 
/ Vernetztes Denken als essentielle Führungskompetenz
/ Macht & Mikropolitik als allgegenwärtige Phänomene 

2. Wie funktionieren Teams?  
/ Merkmale echter Teams 
/ Teamphasen erkennen & gezielt beeinflussen  
/ Teamrollen  
/ Selbstorganisation und ihre Tücken  

3. Wie lässt sich effektive Zusammenarbeit gestalten? 
/ Arbeitsformen für Teams 
/ Ideen zur Sicherung des Informationsflusses  
/ Nachhaltige Entscheidungsfindung 

Modul – Führen in Zeiten der Veränderung 

1. Woran erkenne ich herausfordernde Situationen?
/ Anzeichen für Bedürfnisse kennen
/ Signale erkennen und deuten
/ Steuerungsmechanismen gezielt nutzen

2. Welches Mindset und welche Haltung hilft mir?
/ Hilfreiche Denkmuster als Führungskraft in Zeiten der Veränderung 
/ Erleben und trainieren von verschiedenen Führungsstilen
/ Umgang mit anderen Haltungen und Meinungen

3. Wie führe ich erfolgreich und nachhaltig aus schwierigen Situationen?
/ Die Führungskraft als Leuchtturm, die Orientierung gibt
/ Herausforderungen der VUKA-Welt verstehen und nutzbar machen 
/ Steuerungsmechanismen für stürmische Zeiten und wechselhaftes Wetter
/ Schnelle Lösungsfindung durch hypnosystemische Sprache

Trainer:innen

Dagmar Dörner

Eine eigene Meinung kann ein wichtiger Kompass sein.

Dagmar Dörner, Jahrgang 1980, lebt mit ihrer Familie in Wuppertal. Als Trainerin und Coach unterstützt sie Einzelne, Teams und Organisationen in ihrer Entwicklung. In ihrer Berufslaufbahn hat sie eine Menge praktische Erfahrungen gesammelt: Mit guten und weniger guten Führungskräften – und als gute und weniger gute Führungskraft. Dagmar Dörner ist fest davon überzeugt, dass Führung erlernbar ist: Jeder kann eine erfolgreiche Führungskraft werden, auf seine ganz individuelle Art und Weise.

Zielerreichung und Menschlichkeit begreift sie dabei nicht als Gegensätze, sondern als Zwillinge. 

Außerdem ist sie der Meinung, dass Charakter und Echtheit letztendlich zum Erfolg führen. Deshalb stellt sie in ihren Trainings gern die unterschiedlichen Sichtweisen, Herangehensweisen und Eigenheiten der Teilnehmer in den Mittelpunkt. Dazu arbeitet sie mit feedbackbasierten Methoden, viel kollegialem Austausch und Übungen, die beim Perspektivwechsel helfen. Und einer ordentlichen Portion Humor. 

Ronnie Goertz

Stifte keinen Sinn, ermögliche ihn!

Ronnie Goertz war selbst 10 Jahre als Führungskraft bei einer deutschen Großbank tätig und hat Vertriebsteams in verschiedenen Bereichen geleitet. Dabei hat er sein persönliches Bild von wirksamer Führung entwickelt und gibt dieses nun gepaart mit seinen eigenen Praxiserfahrungen als Berater und Coach an Führungskräfte weiter. Gemeinsam mit einer Solinger Innovationsberatung begleitet er zudem als Kulturarchitekt Unternehmen bei ihren Transformationsprozessen in eine digitale und agile Welt. 

Sein Bild von wirksamer Führung basiert insbesondere auf Sinnstiftung, Zugehörigkeit und Empathie. Faktoren, die für ihn nicht nur in der traditionellen Welt, sondern noch vielmehr in einer zunehmenden digitalen und von räumlicher Distanz geprägten Welt grundlegende Bedeutung haben. Sinnstiftung wird dabei aus seiner Sicht oftmals falsch angewendet. Es geht aus seiner Sicht nicht darum, dass man als Führungskraft selbst Sinn stiftet. Sondern vielmehr darum, dass man u.a. durch Zugehörigkeit und Empathie eine Umgebung schafft, die es den Mitarbeiter*innen ermöglicht, den Sinn für Ihr Handeln und Ihre Arbeit selbst zu erkennen. Er ist der Überzeugung, dass diejenigen, die einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen, sich auch mit voller Energie und Leidenschaft für ihr Unternehmen einsetzen. 

Kommunikation ist dabei eins der wichtigsten Führungsinstrumente. In seinen Trainings legt er großen Wert darauf, die Wirkung von Kommunikation durch Interaktion erlebbar werden zu lassen. Und mit seinen vielfältigen, eigenen Erfahrungen bringt er eine hohe Praxisnähe in seine Trainings. Und das alles mit einer gehörigen Portion Gelassenheit und Lockerheit.

Jochen Wendrich

Jochen Wendrich

Führen ist viel mehr als nur voraus gehen.

Athleten zeichnen sich aus durch Höchstleistung, wenn es darauf ankommt und Athleten stellen sich gerne dem Wettbewerb, arbeiten hart, ausdauernd und fortwährend an sich, um stets auf Top Niveau zu sein und zu bleiben. 

Privat ist er ein Familienmensch, dort kann sich der Athlet in ihm regenerieren, seine Akkus wieder aufladen und seinen Kindern und seiner Frau ein toller Papa und Mann sein. Diese Erfahrung der „Erdung“ gibt er gerne weiter und macht sie nutzbar. Er war Extrem Alpinist und Extrem Skifahrer, führte hunderte von bergbegeisterten Menschen auf nahezu alle Viertausender unserer Alpen und stand im „Herbst“ seiner aktiven Zeit auf dem Dach von Afrika – dem Kilimanjaro – nur für sich alleine. 

Einige Alpengipfel kennst du vielleicht, wie z.B. das Matterhorn, den Eiger oder den Mont Blanc. Für Joachen war schon damals der Weg das Ziel, weswegen er viele dieser Gipfel über ihre schwersten Routen bezwang, wie z.B. die Eiger Nordwand, den Mont Blanc über 7 unterschiedliche Routen, sowie zahlreiche andere herausfordernde Routen. Einige dort gemachten, teilweise dramatischen Erlebnisse und Erfahrungen haben ihn sehr stark geprägt – in seiner Art zu führen, zu coachen, zu analysieren, Ziele zu formulieren und Menschen zu trainieren. Nachdem es für ihn in den Alpen stets steil bergauf ging, hat er über 10 Jahre lang gezeigt, dass er zu den absoluten Top Vertrieblern gehören kann und hat als Führungskraft bewiesen, wie es gelingen kann mit Empathie, Wertschätzung und Beziehungsmanagement top Erfolge gemeinsam mit seinen Mitarbeitern zu erreichen. Er war, ist und wird begeisterter Coach sein, ist Trainer und Mediator mit Herz.

„Nicht Recht haben zu müssen“ hilft ihm an manchen Stellen. Als Athlet war er bereit, viel zu geben, als Coach ist er bereit, seine Kunden und Klienten besser zu machen, besser aufzustellen, Veränderungen zu erleichtern und Prozesse bei dir oder in deinem Unternehmen zu optimieren. Störungen und schwierige Situationen sieht er gleichzeitig als Herausforderung und als Chance, er wächst als Athlet an seinen Anforderungen und hat stets das Ziel, Spitzenleistungen für seine Kunden und Klienten zu erbringen.

ANSPRECHPARTNER:INNEN